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Das
politische Samstagsgebet "Lebe einfach, |
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| Das Politische
Samstagsgebet... ...entstand als Münchner Reaktion auf den Weltwirtschaftsgipfel im Herbst 1999. Alle zwei Monate treffen wir uns an einem Samstag 18 Uhr zu einem brisanten Thema. Meist gestalten VertreterInnen einer der Bürgergruppen den inhaltlichen Teil. Das Politische Samstagsgebet erinnert an das Politische Nachtgebet von Dorothee Sölle, an die christliche Basisbewegung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, den feministischen Aufbruch und die Wiederentdeckung weiblicher und partnerschaftlicher Spiritualität durch Männer und Frauen und an die Montagsgebete, die in der DDR die Menschen für eine friedliche Revolution versammelten. Die aus Feiern, Meditation und Gesang erwachsende Kraft unterstützt und inspiriert unser Erkennen und Handeln. An der Tradition gelebter Religion anknüpfend, entsteht ein weltanschaulich offenes neues Forum des Umdenkens und Vorwärtsgehens.
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| Beteiligte
Gruppen: Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Ev.-Luth. Kirche (afa) – ATD Vierte Welt, Gruppe München – Attac München – Bayerischer Flüchtlingsrat – Bürger gegen Atomreaktor Garching – Christen für Gerechte Wirtschaftsordnung CGW – Deutsche Friedensgesellschaft / Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen und Kriegsdienstgegner – E. F. Schumacher Gesellschaft – Equilibrismus e.V. – FIAN München – Forum Ziviler Friedensdienst – Friedensinitiative Christen in der Region München – Gen-ethisches Netzwerk e.V. – GEW Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Initiative Kirche von unten – Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit – Kein Patent auf Leben – Münchner Flüchtlingsrat – Münchner Friedensbündnis – Mütter gegen Atomkraft – Netzwerk Friedenssteuer e.V. – Nord-Süd Forum – Ökumenisches Netz Bayern – Pax Christi München – Refugio München (Klick auf die Namen ruft die jeweiligen Internetauftritte auf. Für deren Inhalte sind ausschließlich ihre Herausgeber verantwortlich.) |
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Nächstes Politisches Samstagsgebet: Sommerpause bis Oktober! |
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Vorschau: Gerechter Lohn für gute
Arbeit Samstag, 9. Oktober 2010 um 18.00 Uhr, wieder in der KHG, Leopoldstr.11 |
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2. Ökumenischer Kirchentag München Kurzer Rückblick auf das Politische Nachtgebet Die Gastfreundschaft von St. Paul wurde sehr strapaziert, als in die voll besetzte Kirche um 21.30 Uhr noch weitere Menschen strömten und Messner und einige Helfer Stühle herbeischafften. Der schwungvolle Helena Gospel Spirit Chor und die Band hatten sichtlich Freude, vor so vielen Menschen zu singen und zu spielen. Wir Veranstalter vom Politischen Samstagsgebet München waren freudig überrascht über die große Besucherzahl, die wir nicht erwartet hatten. 400 – 500 Besucher wurden geschätzt. Unser Anliegen, Dorothee Sölles Spiritualität des Kampfes für eine andere Welt, lebendig werden zu lassen, gelang durch die Texte von Renate Börger und Ulrich Duchrows ergänzende Erinnerungen in seinem Vortrag. Dorothee Sölle bleibt für uns eine große Lehrerin. Ulrich Duchrows Vortrag zeigte auf, wie notwendig die Überwindung des herrschenden Kapitalistischen Systems ist, wenn die Menschheit auf einer bewohnbaren Erde überleben will. Er zeigte auch das "Wie" auf in Bezug auf Bündnissen von unten und dieses in biblischer Perspektive: "Indem wir aus der Isolierung und dem Konkurrenzverhalten heraustreten und uns mit anderen zusammentun, um für Gerechtigkeit und Frieden zu kämpfen, werden wir menschlich, Wir erfahren die Geistkraft Gottes, wie es Dorothee Sölle in ihrem Glaubensbekenntnis sagt." Alternativen sind schon im Ansatz da. Ulrich Duchrow erwähnte den Erfolg der sozialen Bewegungen in weiten Teilen Lateinamerikas. Jhenny Munoz aus dem Peruanischen Regenwald, aus dem Volk der Ashaninka, die uns Von ihrem Kampf gegen die Zerstörung des Regenwaldes und den Bau eines riesigen Wasserstauwerkes berichtete, hat uns in ihrer klaren Entschlossenheit sehr berührt. Die Kollekte für die Öffentlichkeits- und Widerstandsarbeit der Ashaninka-Delegierten erbrachte 995,13 €. Gemeinsam mit den Freunden des Nachtcafe von St. Paul stärkten wir uns bei Wein, Wasser und dem guten Pfisterbrot. Immer noch regnete es, als die letzten um Mitternacht nach Hause gingen. Inge Ammon |
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Rückblick auf 10-jähriges Jubiläum Am 21. November 2009 feierten wir in der Kath. Hochschulgemeinde unseren 10. Geburtstag, Vor 10 Jahren, am 13. November 1999 startete das 1. Politische Samstaggebet in der Schwabinger Erlöserkirche. Einige der Gründerinnen wie Renate Börger und Urania Grudzinski wurden freudig begrüßt. Erinnert wurde an die Anfänge, an die Gruppe der MAI-Frauen, die 1999 durch das MAI-Abkommen der WTO-Welthandelskonferenz aufgeschreckt, an die Öffentlichkeit gingen. "Wirtschaften für das Leben", das blieb in all den Jahren – auch in Erinnerung an Dorothee Sölles Nachtgebete – das Motto unserer Politischen Samstagsgebete. Viele waren gekommen. Die Kapelle war nahezu voll besetzt. Inge Ammon richtet in ihrer Begrüßung die Grußbotschaften von einigen namhaften Vertretern der Bürgergruppen aus, die verhindert waren, so wie von Dr. Ruth Tippe von Kein Patent auf Leben und von Heinz Schulze vom Nord-Süd-Forum München und Monika Steinhauser vom Münchner Flüchtlingsrat. In Dankbarkeit gedachten wir der verstorbenen Referenten der Anfangszeit wie den Astrophysiker Peter Kafka, den Schriftsteller Carl Amery und den Pädagogikprofessor Kurt Singer. Festliche Musik mit Klavier und Querflöte, gemeinsam gesungene Kanons, Kerzen, rote Rosen und eine Festtafel mit Geburtstagstorte, Käsespießchen, Obst, Butterbroten und Wein in echten Weingläsern, bildeten den Rahmen zum Programm des Abends zum Thema Politisch Beten. Zum Politischen Beten gehört Wissen und Kenntnis um die jeweiligen Zusammenhänge. Deshalb wurden vor Othmar Nogglers Ansprache 6 Blitzlichter zu immer wiederkehrenden Themen der vergangenen Jahre gestellt: Atomkraft, EU mit Lissabonvertrag, Armut, Krieg/Gewalt, Wasser + Klima und zum Schluss mit Ausblick die Gemeinschaftsgüterbewegung. Die Kurzstatements führten uns vor Augen, wie dringlich unsere Einmischung in unserer Gesellschaft ist – ein Eintreten für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Die befreiungstheologische Ansprache von Othmar hat uns ermutigt, mit dem Gründer Jesus von Nazareth am Reich Gottes hier und jetzt mitzubauen und auf seine Kraft zu vertrauen.
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Auswahl bisheriger Themen:
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